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  • Jeff Bezos und die Washington Post

Das Liebhaberstück

Amazon-Übernahme vor fünf Jahren: Jeff Bezos glaubt an die »Washington Post«, aber nicht an die gedruckte Zeitung

  • Von Reiner Oschmann
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Vor fünf Jahren um diese Zeit, mitten im Washingtoner Hochsommer, war das Betriebsklima in der ältesten Hauptstadtzeitung eisig, aufgewühlt und der Optimismus der Beschäftigten ungefähr so stark wie das Anstandsgefühl Donald Trumps. Auf der Belegschaftsversammlung am Sitz der »Washington Post« Company standen, ein Montag wie heute, lang gediente Redakteure unter Tränen und die Zukunft der Zeitung in den Sternen. Donald E. Graham, oberster Chef der Firmengruppe, und Nichte Katharine Weymouth, Verlegerin der »Post«, brachten der Belegschaft den Verkauf des Blattes an Amazon-Gründer Jeff Bezos, damals 49, bei.

Genau achtzig Jahre im Besitz der Verlegerfamilie Graham gingen da zu Ende, herbeigeführt vom Aufstieg des Internets und einer Mehrfachklemme, die heute jede gedruckte Tageszeitung kennt: sinkende Auflage, schrumpfende Einnahmen, wachsende Lebensgefahr. Vor den Mitarbeitern der Zeitung, die so große Namen wie Ben Bradlee, Carl ...

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