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Hubschrauber nicht schnell zur Stelle

Niederländer helfen bei Waldbrand aus

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Düsseldorf. Im Notfall kam die schnellste Hilfe aus dem Nachbarland: Ein Hubschrauber der niederländischen Armee hat die deutsche Feuerwehr am Wochenende aus der Luft beim Kampf gegen brennende Waldgebiete in der grenznahen deutschen Stadt Straelen unterstützt. Und er war innerhalb von zwei Stunden vor Ort - weitaus schneller, als das bei Hubschraubern der Bundeswehr wohl der Fall gewesen wäre, wie das NRW-Innenministerium am Montag bestätigte.

Der Einsatz deutscher Hubschrauber bei Notfalllagen erfordert demnach hierzulande lange und aufwendige Behördenwege. Die Genehmigungsebenen reichten dabei von der Kommune, über die Bezirksregierung und das Landesinnenministerium an das Landeskommando der Bundeswehr in NRW, sagte eine Sprecherin.

Von dort müsse dann zunächst ein in Süddeutschland stationierter Helikopter angefordert werden, der Löschwasseraußenbehälter mit 5000 Litern tragen könne. Vier solcher Behälter gibt es in Münster. Bis zum Einsatz könnten somit mehrere Stunden vergehen, hieß es.

Im Nachbarland Niederlande hingegen wende sich die Feuerwehr bei entsprechenden Notfalllagen direkt an die nationale Ebene, erläuterte der Sprecher des Verbandes der Feuerwehren in NRW, Christoph Schöneborn. Die Sicherheit bei Katastrophenlagen sieht er aber nicht gefährdet. Nur in Ausnahmen sei bei Waldbränden Hilfe aus der Luft nötig. Man könne zudem auch auf Hubschrauber der Bundespolizei zurückgreifen, die allerdings lediglich 2000 Liter Wasser transportieren können.

Den Einsatz ihres Tandemhubschraubers in Straelen hatte der niederländische Verbindungsbeamte angeboten. Weil Gefahr drohte, das Feuer könne im Boden vermutete Munition sprengen und auf ein nahes Öllager übergreifen, habe die Einsatzleitung der Kreisfeuerwehr Kleve die unbürokratische Hilfe sofort angenommen. dpa/nd

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