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Der Modell-Michel und die Hitze

Bundesbürger zeigen beim Klimawandel Anpassungsfähigkeit und werden besser gewarnt als früher

  • Von Susanne Schwarz
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Das Jahr 2003 brachte für Europa einen traurigen Rekord: Damals starben so viele Menschen an den Folgen extremer Hitze wie in keinem Jahr seit Anfang des 20. Jahrhunderts. Erste Schätzungen bezifferten seinerzeit die Todesfälle, die es ohne die hohen Temperaturen nicht gegeben hätte, auf 35 000. Jahre später schauten sich französische Forscher die Statistiken noch einmal an und kamen sogar auf die doppelte Zahl. Auch in Deutschland wurden Tausende Todesfälle auf die Hitze zurückgeführt. Thrombose, Überhitzung, Herzschwäche oder Nierenversagen lautete meist die Diagnose.

Im Jahr 2100 könnten noch viel mehr hitzebedingte Todesfälle Normalität sein. Forscher der EU-Kommission prognostizieren, dass in der Europäischen Union dann schon jährlich 152 000 Menschen durch Extremwetterereignisse umkommen werden - fast alle durch Hitze. Die Wissenschaftler gehen dabei von einer globalen Erwärmung um drei Grad Celsius im Vergleich zum vorindus...


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