Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Sicherheit für kurze Zeit

Verfolgte Journalisten

Das Europäische Zentrum für Presse- und Medienfreiheit (ECPMF) in Leipzig bietet weitere Stipendienplätze für verfolgte türkische Journalisten an. Das Schutzprogramm werde um bis zu drei Plätze ausgeweitet, teilte das Zentrum in Leipzig mit. Dies sei durch die finanzielle Unterstützung der US-amerikanischen Nichtregierungsorganisation NED möglich geworden. Das Bewerbungsverfahren für die Stipendien wird demnach noch in der ersten Augusthälfte beginnen.

Das Programm richtet sich den Angaben zufolge an europäische Journalisten, die sich wegen ihrer Arbeit in ihren Ländern Einschüchterungen und Schikane ausgesetzt sehen. Neben einem sicheren Arbeitsplatz für einen begrenzten Zeitraum bietet es den Stipendiaten die Möglichkeit, weiter zu recherchieren und zu publi-zieren sowie sich auszuruhen und zu erholen. Zudem biete das ECPMF den Journalisten je nach individueller Situation eine Plattform, um auf Missstände in der Medienlandschaft ihrer Heimatländer aufmerksam zu machen.

Konkret bekommen die Teilnehmer des sogenannten »Journalists in Residence«-Programms den Angaben nach während eines sechsmonatigen Aufenthaltes in Leipzig ein mietfreies, möbliertes Appartement und 1000 Euro im Monat zur Verfügung gestellt. Außerdem übernimmt das ECPMF die Kosten für die Reise, bezahlt für die Dauer des Aufenthalts die Beiträge zur Krankenversicherung und trägt eventuelle Visums-Gebühren. Bislang wurden über das Programm den Angaben nach insgesamt neun Stipendien an ausländische Journalisten vergeben, darunter an zwei aus der Türkei. epd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln