Werbung

Starke Stimmen

Hermann-Kesten-Preis

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Der Hermann-Kesten-Preis 2018 des deutschen PEN-Zentrums geht an die nicaraguanische Autorin Gioconda Belli (»Bewohnte Frau«, »Mondhitze«). Die 69-Jährige sei eine der bedeutendsten lateinamerikanischen Schriftstellerinnen und zugleich »eine beeindruckende Persönlichkeit, die sich seit Jahrzehnten für die Rechte der Frauen und für soziale Gerechtigkeit einsetzt«, teilte die Schriftstellervereinigung am Dienstag in Darmstadt mit. Die Auszeichnung ist mit 10 000 Euro dotiert. Den mit 3000 Euro verbundenen Hermann-Kesten-Förderpreis erhält die ungarische Online-Zeitschrift »Direkt36«. Beide Preise werden am 15. November in Darmstadt verliehen.

Belli, ehemalige Wegbegleiterin der Sandinisten im Kampf gegen die Somoza-Diktatur, wende sich seit Jahren gegen die inzwischen selbst mit diktatorischen Mitteln agierende Regierung von Daniel Ortega, erläuterte das PEN-Zentrum. »In öffentlichen Aufrufen prangert sie unermüdlich die Unterdrückung der freien Meinungsäußerung an und tritt gleichzeitig für einen Weg des Dialogs ein.«

Die ungarische Online-Zeitschrift »Direkt36« (www.direkt36.hu/en) sei eine Website für investigativen Journalismus, erklärte das PEN-Zentrum. Als in Ungarn regierungsnahe Kräfte das Portal »Origo«, für das der Journalist András Pethö arbeitete, kauften und in ein Propagandainstrument verwandelten, gründete er mit einigen Kollegen »Direkt36«. Trotz aller Widerstände engagierten sich Pethö und seine Mitstreiter Gergö Sáling und Balázs Weyer für die Meinungsfreiheit und scheuten sich nicht, die finanziellen Verwicklungen der ungarischen Oligarchie anzuprangern, hieß es. epd/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen