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»Kocht uns lieber eine gute Mahlzeit!«

Fatma Letko, Sprecherin der Dachorganisation aller Frauenstrukturen in Rojava, über Emanzipation im Nahen Osten

  • Von Ramazan Mendanlioglu
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.

Sie kommen aus Afrin und sind dort in der kurdischen Frauenbewegung aktiv gewesen. Warum?

Ich bin seit 2011 Teil der Frauenbewegung. Ich teile das Ziel einer egalitären Gesellschaft, die auf Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau und den verschiedenen ethnischen Gruppen in Afrin basiert. Für ein gerechtes und würdiges Leben mussten wir uns aber als Frauen auf eine Suche begeben.

Suche wonach?

Zum Beispiel nach Lösungen für familiäre und frauenspezifische Probleme. Die Existenz der heutigen Frauenorganisierung ist ein Resultat dieser Suche. Damals, 2011, haben kurdische Frauen Yekîtîya Star, die Vorgängerorganisation der Kongira Star, des heutigen Dachverbandes, gegründet. Die Absicht war es, Frauen so weit wie möglich zu emanzipieren, weil wir glauben, dass die Befreiung der Frauen mit der Befreiung der gesamten Gesellschaft zusammenhängt, also auch mit der Befreiung der Kurden - und ihrer politischen Gefangenen, wie ...


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