Werbung

Erinnerung an Schoenberner

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Die Senatsverwaltung für Kultur enthüllt am Dienstag (14. August) am Selmaplatz in Zehlendorf eine Gedenktafel zu Ehren des Historikers und Publizisten Gerhard Schoenberner. Veranstalter sind die Senatskulturverwaltung und die Historische Kommission zu Berlin. Die Laudationes werden von Hans-Christian Jasch, Direktor der Gedenk- und Bildungsstätte »Haus der Wannseekonferenz«, und dem Filmhistoriker Ulrich Gregor gehalten.

Gerhard Schoenberner (1931 - 2012) hatte die Bürgerinitiative »Aktives Museum - Faschismus und Widerstand in Berlin« gegründet und war als Mitglied der Fachkommission des Berliner Senats Initiator der späteren Gedenkstätte »Topographie des Terrors«. Zudem wirkte er dank seiner beharrlichen Überzeugungsarbeit an der Umwidmung der Wannseevilla in die Gedenk- und Bildungsstätte »Haus der Wannseekonferenz« mit, die er als erster Direktor von 1989 bis 1996 leitete.

Seine internationale Karriere hatte Schoenberner in Tel Aviv begonnen als Direktor des Goethe-Instituts von 1973 bis 1978. Er setzte sich mit Vorträgen für die Aufarbeitung der NS-Zeit ein, hielt und organisierte Seminare gegen Antisemitismus, in denen er besonders die Rolle des Films als Mittel politischer Propaganda beleuchtete. Sein Wirken reichte weit über Deutschland hinaus. Er starb im Dezember 2012 in Berlin. nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Schenken Sie schon, oder rätseln Sie noch?

Verschenken Sie das »nd«

Klare Worte, Kritische Debatten und mutiger Journalismus von Links: Das »nd« wird Sie bewegen.

Jetzt verschenken oder sich selbst beschenken