»Das war es noch nicht«

Krankenhauselektriker Mario Kunze über acht Wochen Streik, eine Tarifeinigung, die noch viele Streitpunkte offenlässt, und warum sich Vivantes-Beschäftigte in Zukunft gleich an den Berliner Senat wenden sollten

  • Von Wladek Flakin
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Beschäftigte der Vivantes Service GmbH, die unter anderem die medizinischen Instrumente für den Krankenhauskonzern sterilisieren, waren 51 Tage lang im Streik. Sie forderten gleiche Löhne wie im Mutter-Konzern Vivantes. Anfang Juni hieß es, dass eine Tarifeinigung erzielt wurde. Die Gewerkschaft ver.di und der Berliner Senat zeigten sich beide zufrieden. Ist alles in trockenen Tüchern?

Das Wort Tarifeinigung suggeriert, dass es sich um einen fast fertigen Tarifvertrag handeln könnte. Zurzeit haben wir nur ein Eckpunktepapier und befinden uns in sogenannten redaktionellen Verhandlungen.

Was wird da redigiert?

Für die Beschäftigten von Vivantes gilt der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD). Wir verhandeln über einen Tarifvertrag für die Beschäftigten der 100-prozentigen Tochterfirma VSG. Wir wollen, dass dieser möglichst nah am TVöD ist. Ein Beispiel: Im TVöD gibt es Nachtzuschläge ab 21 Uhr. Aber die VSG will d...

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