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Verluste bei ThyssenKrupp

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Essen. Der unter dem Druck von Hedgefonds stehende Industriekonzern ThyssenKrupp schreibt wegen Problemen in seinem Anlagen- und Schiffbaugeschäft rote Zahlen. Das Sorgenkind im Konzern, das bereits Auslöser für eine Gewinnwarnung Anfang August war, kämpft mit fehlenden Großaufträgen sowie höheren Kosten für Projekte. Wie Interimschef Guido Kerkhoff am Donnerstag in Essen mitteilte, betrug der Nettoverlust im dritten Geschäftsquartal (April bis Juni) 131 Millionen Euro. Negativ wirkte sich zudem ein einmaliger Steueraufwand in Zusammenhang mit der Ausgliederung des Stahlgeschäfts aus. Im Vorjahr hatte ThyssenKrupp noch einen Gewinn von 254 Millionen Euro erzielt. dpa/nd

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