Hohenzollerngruft: Umbau beginnt

Dem Umbau der Hohenzollern-gruft im Berliner Dom steht nichts mehr im Weg. Für das auf 17,3 Millionen Euro bezifferte Sanierungsprojekt mit den Gräbern der Preußenkönige stehe jetzt das Architekturbüro fest, teilte der Dom am Donnerstag mit. Das Büro BASD Schlotter, das unter anderem mit der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche über Erfahrungen mit großen Kirchenbauten verfüge, habe das Vergabeverfahren gewonnen. Nun könne die Planung starten, die Arbeiten vor Ort sollen in der zweiten Hälfte 2019 beginnen und sich über zwei Jahre hinziehen. Der Dom wolle versuchen, die Gruft möglichst lange für Besucher offen zu halten, sagte Domsprecherin Svenja Pelzel. Der Löwenanteil des Geldes kommt vom Bund und dem Land Berlin, zehn Prozent von der Domgemeinde. Jedes Jahr besuchen rund 700 000 Menschen den Dom. Im Keller der einstigen Staatskirche in der historischen Mitte Berlins ruhen fast 100 Hohenzollern. Die Särge sind in einem schlechten Zustand, der düstere Keller mit einer schmalen Zugangstreppe erinnere eher an ein Parkhaus als an einen würdevollen Ort, sagte Pelzel. dpa/nd

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