Werbung

Das Flugwesen entwickelt sich

Ines Wallrodt über den länderübergreifenden Arbeitskampf der Piloten

  • Von Ines Wallrodt
  • Lesedauer: 1 Min.

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Eigentlich wollen die Ryanair-Piloten einheitliche Regeln für alle, aber Europas größte Billigfluglinie zwingt sie zu Gesprächen auf nationaler Ebene, um ihre Durchsetzungskraft zu schwächen. Doch die Zeiten, in denen Ryanair-Chef O’Leary schalten und walten konnte, wie er wollte, sind vorbei. Die Piloten kämpfen trotzdem mit vereinten Kräften und lassen so den selbstherrlich auftretenden Konzernchef ziemlich klein aussehen.

Bislang beutet der Billigflieger Steuerschlupflöcher, Subventionen und unterschiedliche Arbeits- und Sozialstandards innerhalb der EU weidlich aus. Die Kosten zahlen nicht nur die Piloten und Flugbegleiter - die natürlich zuallererst -, die Kosten tragen wir alle, auch wenn wir zunächst von den günstigen Flügen profitieren. Es ist wie bei den Krankenhäusern: Ob als Patient oder Passagier, niemand möchte in den Händen eines erschöpften Diensthabenden sein, dessen Fehler man im schlimmsten Fall mit dem Leben bezahlt. Prekäre Arbeit bei den einen schadet aber auch allen anderen Fluggesellschaften, die in einen Unterbietungswettbewerb getrieben werden. Nicht zuletzt treiben Billigflieger das Wachstum des klimaschädlichen Flugverkehrs weiter an. Vieles spricht dafür, Ryanair das Geschäft zu verderben. Die Piloten tragen mit ihren Streiks gerade dazu bei, die Entwicklung des Flugwesens in die richtige Bahn zu lenken.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen