Die Motivationsdroge

In den Schulen wird das »Selbstlernen« propagiert, unterstützt von digitalen Medien. Doch der enge persönliche Kontakt zu den Lehrenden ist unverzichtbar.

  • Von Thomas Gesterkamp
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Dorothee Bär, die als Staatsministerin die Digitalisierung vorantreiben soll, fand starke Worte. »Die Hirnschaden-Debatte ist passé«, so beendete sie einen Aufsatz auf der Netzplattform heise.de. Das kategorische Statement der CSU-Politikerin zielte selbstverständlich nicht auf die befremdlichen Asyl-Diskussionen in ihrer eigenen Partei. Sie kritisierte vielmehr die aus ihrer Sicht übertriebenen Warnungen medizinischer Forscher vor den digitalen Medien. Die These, exzessive Handy-Nutzung schade der Entwicklung des noch unfertigen kindlichen Gehirns, sei wissenschaftlich längst widerlegt. Ganz im Gegenteil, so Bär, könnten Jungen und Mädchen gar nicht früh genug anfangen mit dem digitalen Lernen. Kräftig bestärkt wird diese Auffassung von der Hardware liefernden IT-Industrie, von Softwareanbietern und ihren Interessenverbänden wie Bitkom. Sie alle fordern schon lange den umfassenden Einsatz von Tablets, Laptops und Smartphones in den Sc...

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