Die Zukunft wird auf Bergahorn montiert

Die Gläserne Manufaktur in Dresden ist ein futuristisches »Schaufenster« für E-Mobilität

  • Von Hendrik Lasch
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.
Gebaut für die Produktion von Luxusautos: Die Gläserne Manufaktur Dresden im Modell von 1998

Wann, fragt die junge Frau in der Gläsernen Manufaktur in Dresden bei der Führung an diesem späten Donnerstag in die Runde, wurde weltweit das erste elektrische Auto gebaut? Sie stellt die Frage vor einem froschgrünen Oldtimer im Foyer - und führt damit aufs Glatteis. Zwar wurde der Golf I von 1976 mit Strom aus Bleiakkus angetrieben, aber der älteste seiner Art war er bei weitem nicht. Schon 1897 entwarf Ferdinand Porsche ein E-Auto. Durchsetzen aber konnte sich die Technologie zunächst nicht. Warum? Es fehlte an Reichweite, sagt die Führerin. Zudem stand ein Weltkrieg bevor: »Da war keine Zeit, um Autos und Panzer erst lange aufzuladen.«

Die Geschichte der Automobilität hat eine Art Schleife gedreht und sieht heute wieder als Zukunft, was lange als ein Irrweg der Vergangenheit galt oder ganz in Vergessenheit geraten war: Autos sollen elektrisch fahren. Noch sind wir weit vom Mix der Antriebsarten entfernt, wie er um 1900 in den ...

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