Werbung

De Niro erneut ein Mafiosi

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Auch mit 75 Jahren hat es Robert De Niro als Mafioso noch drauf. Mit schmierig zurückgekämmten Haaren, offener Lederjacke und zwei Knarren in der Hand steht er über seinem Opfer - so wirbt ein Poster für den Mafiathriller »The Irishman«. Mit De Niro, Al Pacino, Joe Pesci und Harvey Keitel hat Martin Scorsese ein altbewährtes Team zusammengetrommelt. Es ist der neunte gemeinsame Spielfilm der Altmeister De Niro und Scorsese, nach Klassikern wie »Taxi Driver«, »Wie ein wilder Stier« und den Mafia-Dramen »Hexenkessel«, »Good Fellas« und »Casino«.

De Niro verwandelt sich jetzt in den Auftragsmörder Frank 'The Irishman' Sheeran, dem nachgesagt wird, mehr als 25 Morde begangen zu haben. Der Film ist im Kasten, 2019 soll er herauskommen. Mit digitaler Nachbearbeitung will Scorsese die Figuren für mehrere Zeitebenen um Jahrzehnte verjüngen. De Niro, der an kommenden Freitag (17. August) 75 Jahre alt wird, steht zu seinem Alter, zumindest auf der Leinwand. In den letzten Jahren machte er als Comedy-Star kräftig Kasse. In der Erfolgskomödie »Reine Nervensache« mimte er einen für die Psychiater-Couch reifen Mafiaboss. In »Meine Braut, ihr Vater und ich« und den zwei Hit-Sequels war er ein unmöglicher Schwiegervater.

De Niro ist ein lautstarker Gegner des US-Präsidenten. Bei der Vergabe der Tony-Theaterpreise im Juni des Jahres beleidigte er den US-Präsidenten auf offener Bühne. »Ich will nur eines sagen: Fuck Trump! Es kann nicht mehr heißen: Weg mit Trump! Es heißt Fuck Trump!«, wetterte der Schauspieler. In einer früheren Verbalattacke sprach er von seiner Bürgerpflicht, gegen »den Idioten« Trump Stellung zu beziehen. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen