Werbung

Überraschung in Locarno

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Den Hauptpreis des des 71. Internationalen Filmfestivals in Locarno hat überraschend der Spielfilm »A Land Imagined« des Regisseurs Yeo Siew Hua aus Singapur gewonnen. Das gab die Jury unter Vorsitz des chinesischen Regisseurs Jia Zhang-ke am Samstag bekannt. Der Film, der in einer Mischung aus Thriller, Lovestory und Baustellenreport moderne Formen der Ausbeutung geißelt, wurde von Produzenten aus Singapur, Frankreich und den Niederlanden finanziert.

Als beste Schauspieler wurden die junge rumänische Debütantin Andra Guti für ihre Rolle als rebellischer Teenager in »Alice T.« (Rumänien/Frankreich/Schweiz) und der Südkoreaner KI Joobong als alternder Dichter in »Das Hotel am Fluss« (Südkorea) ausgezeichnet. Bei den Frauen hatte es andere Favoriten gegeben: Hoch gehandelt worden waren die US-Amerikanerin Mary Kay Place (»Diane«) und die Türkin Damla Sönmez (»Sibel«). Der Preis für KI Joobong war erwartet worden.

Der Spezialpreis der Jury ging an den einzigen Dokumentarfilm im Hauptwettbewerb, ein Favorit des Festivals: »M«. Regisseurin Yolande Zauberman beleuchtet darin fern von Sensationsgier das Problem des Kindesmissbrauchs in einer ultraorthodoxen Gemeinschaft in Israel. Unerwartet war auch der Preis für die beste Regie an die Chilenin Dominga Sotomayor. Ihr Gesellschaftspanorama »Zu alt, um jung zu sterben« blickt in die 90er Jahre zurück.

Auch Deutschland kann sich über einen Erfolg freuen. Der Preis für den besten Debütfilm im Wettbewerb der Sektion »Cineasti del presente« (»Filmemacher der Gegenwart«) ging an »Alles ist gut«, den ersten Spielfilm der Regisseurin Eva Trobisch. Der begehrte Publikumspreis ging an »BlacKkKlansman« von US-Regisseur Spike Lee (»Malcolm X«). dpa

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen