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Bremer Frösche

Auch in der Hansestadt bringt notwendiger Wohnungsneubau Konflikte

  • Von A. Cäcilie Bachmann
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Der Slogan »Bremen als wachsende Stadt« könnte aus dem Mund des Bremer Umweltsenators zu Assoziationen üppig wuchernder Wiesen sowie Bäumen führen. Nun ist Joachim Lohse (Grüne) zwar Chef des Bremer Umweltressorts, aber auch zuständig für Bau- und Verkehr. Er sitzt im Auge des Sturms der widerstreitenden Anforderungen des Städtebaus, des Infrastrukturausbaus, des Naturschutzes und des Bürgerstolzes auf Bremens Beinamen als »grüne Stadt«, womit nicht Politik gemeint ist, sondern Natur.

Lohses Erklärung, Bremen wachse, zielte auf die Bebauung des Mühlenfeldes im Ortsteil Oberneuland, in dessen Mitte die unter Denkmalschutz stehende etwa 400 Jahre alte Oberneulander Mühle steht. Das Mühlenfeld ist bereits als Bauland freigegeben, ähnlich wie die in der Nähe gelegene Naturschutzfläche, auf der nach einem »Büropark« nun ein Wohnquartier entsteht.

Die gespaltene Beziehung des Bremer Senats zur Natur hat nicht erst mit Lohse begonne...


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