• Politik
  • Labour und Antisemitismus

»Klima der Angst und des Misstrauens«

Antisemitismusstreit in der Labour-Party erreicht neuen Höhepunkt

  • Von Christian Bunke
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.
Labour-Chef Jeremy Corbyn

»Alle, die antisemitisches Gift versprühen, müssen kapieren: Ihr tut das nicht in meinem Namen«, schrieb der Vorsitzende der britischen Labour-Party im Londoner »Guardian« am 3. August. Ja, so Jeremy Corbyn, es gebe Antisemitismus auch in seiner Partei. Damit reagierte der Labour-Linke - erstmals in dieser Form - auf steigenden Druck der vergangenen Wochen und Monate.

Seit Corbyn 2015 den Vorsitz der Labour-Party übernahm, ist er regelmäßig mit Antisemitismusvorwürfen konfrontiert worden. Seine antiimperialistischen und antikapitalistischen Positionen bedienten sich auch antisemitischer Stereotype, heißt es. Seine jahrzehntelange aktive Palästina-Solidarität wird ihm vorgehalten, ebenso wie dass er Hamas und Hisbollah als »Freunde« bezeichnet habe. Darauf verwies auch Jonathan Goldstein, Präsident des Jewish Leadership Council, im März. »Es gibt keine sicheren Orte für Juden in der Labour Party«, hieß es in dem Brief im Auftrag de...

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