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Vorsicht vor alten Policen

Privathaftpflichtversicherungen

  • Von Bianca Boss, Bund der Versicherten (BdV)
  • Lesedauer: 2 Min.

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Die Privathaftpflichtversicherung gehört zu den wichtigsten, existenziellen Versicherungen. Daher sollten alle einen solchen Vertrag haben. Unsere Erfahrung nach sind die Versicherungssummen oft viel zu gering. Nur mit ausreichend hoher Summe von mindestens 5 Millionen Euro besteht existenzieller Versicherungsschutz. Der BdV fordert daher alle Verbraucher*innen auf, dringend ihre Deckungssummen zu prüfen und auf weitere sinnvolle Bedingungserweiterungen zu achten.

Insbesondere in älteren Verträgen sind häufig zu niedrige Deckungssummen vereinbart - teils von nur einigen 100 000 Euro. Der Schutz vor einem existenziellen Risiko, also das Ziel der Privathaftpflichtversicherung, ist dann nicht gegeben. Bestehende Policen sollten daher dringend dahingehend überprüft werden. Dasselbe gilt für andere Haftpflichtversicherungen wie Haus- und Grundbesitzer- sowie Tierhalterhaftpflicht.

Bei einer zu geringen Deckungssumme kann sich statt einer Erhöhung auch der Wechsel in einen neuen Tarif oder zu einem anderen Anbieter lohnen. Bei Privathaftpflichtversicherungen hat es in den Bedingungswerken in letzter Zeit deutliche Verbesserungen gegeben. So sind zum Beispiel häufig Schäden an geliehenen bzw. gemieteten Sachen mitversichert. Auch wurden viele Bedingungswerke um eine Forderungsausfallversicherung und die Absicherung von Mietsachschäden erweitert. Eine ausreichend hohe Deckungssumme und bessere Bedingungen müssen nicht teurer sein als Altverträge. Verbraucher können daher von einem Anbieter- bzw. Tarifwechsel unter Umständen in doppelter Hinsicht profitieren.

Was bei den einzelnen Tarifen zu beachten sind, hat der BdV in seinem Infoblatt »Privathaftpflichtversicherung« zusammengefasst.

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