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Türkische Währung leicht erholt

Spannungen mit den USA halten an

Ankara. Die türkische Lira hat sich am Dienstag etwas von ihren heftigen Kursverlusten der vergangenen Tage erholt. Im Vormittagshandel stieg ihr Kurs zum US-Dollar und zum Euro um jeweils mehr als fünf Prozent. Auch andere Schwellenländerwährungen, die erheblich unter Druck geraten waren, erholten sich etwas. Als Grund wird angesehen, dass die türkische Notenbank die Liquidität der heimischen Banken erhöhte.

Als Reaktion auf Strafzölle der USA, die den beschleunigten Kursverfall mit anstießen, kündigte Präsident Recep Tayyip Erdogan einen Boykott von Elektronikprodukten aus den USA an. Die Türkei werde in Zukunft qualitativ hochwertige Waren produzieren und exportieren. Türkische Wirtschaftsverbände forderten dagegen die Regierung auf, die Beziehungen zu »unserem wichtigsten Wirtschaftspartner«, der EU, zu stärken. Unterstützung kam vom russischen Außenminister Sergej Lawrow, der bei einem Besuch in Ankara zur US-Politik sagte: »Wir sehen die Verschärfung von Sanktionen als nicht legitime Politik.« dpa/nd Seite 5

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