Werbung

Am Ende wurde geräumt

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Mehr als 50 Menschen blockierten am Mittwoch - am Ende erfolglos - den Zugang zu einer Wohnung in der Kiefholzstraße 8 in Alt-Treptow, um eine Zwangsräumung zu verhindern. Der Räumungsklage des Hauseigentümers war stattgegeben worden, nachdem der betreffende Mieter sich geweigert hatte, eine Mieterhöhung sowie eine aus seiner Sicht ungerechtfertigt hohe Heiz- und Nebenkostenabrechnung zu tragen.

Das Haus war 2015 von einer Verwaltungsgesellschaft gekauft und teilsaniert worden. Trotzdem sei ein Großteil der Mängel nicht behoben und seine Wohnung nicht in einen vertragsgerechten Zustand versetzt worden, sagte der Mieter »nd«. Derzeit sei er arbeitslos. »Ich bin der fünfte Mieter, den die hier raus haben wollen.« Im gesamten Haus stiegen die Mieten kontinuierlich.

»Zwangsräumung ist eine existenzielle Bedrohung für Mieter*innen und ist das restriktivste Mittel für Eigentümer*innen. Gleichzeitig wächst die Obdachlosigkeit derart rasant, dass mittlerweile sogar der Mittelstand bedroht ist«, sagte eine Aktivistin von »Zwangsräumungen verhindern«. »So etwas passiert ständig. Es ist immer der gleiche Ablauf: Eigentümerwechsel, Mieterhöhung, Rauswurf. Nur die Namen ändern sich.« Die anwesende Gerichtsvollzieherin wollte sich nicht äußern.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen