Sitz einfach da!

Präsenz und Präzision. Zum 75. Geburtstag des Filmschauspielers Robert De Niro

  • Von Benjamin Moldenhauer
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.
Rückstände toxischer Männlichkeit sind nicht ausgeschlossen: Robert De Niro als Louis Cyphre in Alan Parkers »Angel Heart« (1986)

Das Gespräch, das James Lipton 1998 in seiner Sendung »Inside the Actor’s Studio« mit dem Filmschauspieler Robert De Niro geführt hat, ist auf den ersten Blick weitgehend unspektakulär. Wie De Niro zum Schauspielern gekommen sei? Mit zehn Jahren habe er zum ersten Mal Schauspielunterricht genommen, es habe ihn dann aber doch nicht so interessiert; mit 16 dann der zweite Versuch, und dann noch mal mit 18. De Niro gibt eigentlich nichts preis, ist dabei aber nicht unfreundlich, sondern entspannt und konzentriert. Dann verrät er dem Nachwuchs im Publikum doch noch etwas: »Manchmal dachte ich, ich tue nicht genug. Viele Leute vertrauen nicht darauf, dass sie nicht mehr machen müssen, als sie im Leben auch tun. Sitz einfach da, stell Fragen oder antworte, was auch immer.«

Eine stille Demonstration: Indem er die Interviewsituation beschreibt, lässt er sie als schauspielerischen Akt erscheinen, der spürbar werden lässt, wie man’s macht, ...

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