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Neue Chance für Wählerwillen

Daniela Dahn: Sammlungsbewegung muss Parteien unter Druck setzen

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Berlin. Auftrag der von Sahra Wagenknecht initiierten Sammlungsbewegung ist es, das Primat der Politik zurückzuerobern - das meint Daniela Dahn in einem Beitrag für »neues deutschland«. Die Schriftstellerin, die sich damit zugleich als Unterstützerin der Sammlungsbewegung erklärt, spricht von programmatischen Schnittstellen, die es zwischen SPD, Linkspartei und Grünen gebe. Zugleich konstatiert sie markante Unterschiede, »insbesondere in der Friedens- oder Interventionspolitik, in der angeblichen Notwendigkeit von Rüstung und deren Export«. Hier sei auch die »Kluft zwischen dem Willen der Wähler und deren Repräsentanten besonders groß«. Eine Sammlungsbewegung könnte Abgeordnete ermutigen, ihr Mandat mehr am Wählerauftrag zu orientieren als an den Parteihierarchien. »Außerparlamentarischer und außerpropagandistischer Druck«, so Dahn, »muss klarstellen: Parteien, Parlament und Regierung sind dem Gemeinwohl verpflichtet. Und zwar nur diesem.« nd Seite 4

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Das Blättchen Heft 20/18