• Politik
  • Austerität in Thessaloniki

Am schlimmsten traf es die Rentner

Eine Reportage aus Thessaloniki über Jungunternehmer, Scheinselbstständigkeit und den Boom der Armenküchen

  • Von Elisabeth Heinze, Thessaloniki
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Drei alte Männer sitzen auf einer steinernen Parkbank am Aristotelesplatz im Herzen von Thessaloniki. Sie kommentieren, wer an ihnen vorbeigeht. Eine Gruppe Deutscher, unschwer an ihrer Kopfbedeckung zum Schutz gegen die Sonne zu erkennen. Oder an ihrer Sprache, die hier vertraut ist, da vor allem Nordgriechen einst als Gastarbeiter in Deutschland waren. Das politische Personal Deutschlands war seit dem Ende der Besatzung im Zweiten Weltkrieg nie so bekannt wie seit den »Memoranden« (Kreditprogrammen). »Was willst du, mein Mädchen?«, fragt einer der Senioren in der üblichen Anrede selbst für Frauen jenseits der Wechseljahre. Herr Sotiris, Mitte 70, trägt sein Hemd in der Hose. Die Kleidung ist Jahrzehnte alt, aber gebügelt. Für ihn gehören die Programme der »Troika« wohl oder übel dazu. »Sie nennen es künftig nicht mehr Kreditprogramm«, sagt er und verschiebt ein paar Perlen seines Komboloi - einer Kette, die Männer gerne als Fingerspi...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 1156 Wörter (7779 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.