• Bewegung
  • Gentrifizierung in Südafrika

Ohne Zusammenhalt gibt es keine Lösung

Shereza Sibanda über den Widerstand gegen Zwangsräumungen und die Wohnsituation in Johannesburgs Innenstadt

  • Von Franza Drechsel
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Frau Sibanda, wer wohnt in der Innenstadt von Johannesburg?

Anders als in anderen Großstädten ist ein Großteil der Bevölkerung von Johannesburgs Innenstadt schwarz und arm, denn mit Ende der Apartheid zogen Wohlhabende und Nutznießer der Apartheid in Vororte. Die leer stehenden Wohnungen wurden teils verkauft, teils besetzt.

Was war der Auslöser, das Inner City Resource Centre Johannesburg (ICRC) zu gründen, das von Räumungen Bedrohte unterstützt?

Im Jahr 2000 erklärte die Stadt Johannesburg den Bewohnern der Innenstadt den Krieg. Bis zur Fußball-Weltmeisterschaft 2010 sollte die Stadt »schön« werden. Das heißt, dass viele, die dort wohnten, in Gefahr gerieten, aus ihren Wohnungen vertrieben zu werden. Die rechtliche Grundlage war ein Apartheidgesetz! Das konnten wir nicht zulassen und schlossen uns zusammen, um dagegen vorzugehen.

Wie kam es dazu, dass die Menschen vor die Tür gesetzt werden sollten?

1994, mit...

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