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Jeder Dritte schiebt Arztbesuche auf

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Ein Drittel der Menschen in Deutschland schiebt einen Arztbesuch häufig über längere Zeit auf - trotz Beschwerden. 85 Prozent aller Befragten haben mindestens einmal innerhalb der letzten drei Jahre trotz Beschwerden einen Arztbesuch über längere Zeit aufgeschoben. 35 Prozent gaben an, dies regelmäßig zu tun - mindestens einmal pro Jahr. Bei einem Drittel währt der Aufschub mehrere Monate oder länger, bei jedem Zehnten länger als ein Jahr. Das ergab eine Umfrage im Auftrag der Online-Arztpraxis DrEd.

Der Studie zufolge schieben Frauen eher Arztbesuche auf als Männer. Insgesamt haben 90 Prozent der befragten Frauen schon einmal einen Arztbesuch aufgeschoben. Männern bleiben mit 81 Prozent leicht darunter.

Der Hauptgrund: der als zu hoch empfundene Zeitaufwand. Die meisten Befragten sind zu beschäftigt, möchten nicht von der Arbeit fernbleiben und lassen sich von der Zeit im Wartezimmer abschrecken. Ein weiterer Grund: Jeder Fünfte sieht die eigenen Beschwerden nicht als »echte Krankheit«, obwohl für zwei Drittel der Befragten der Aufschub des Arztbesuches negative Konsequenzen hat. Fast die Hälfte gab an, während der Zeit unter den Beschwerden zu leiden. Bei 12 Prozent erschwert der Aufschub sogar die Behandlung der Krankheit.

Als Alternative zum Arztbesuch probieren viele Hausmittel oder kaufen rezeptfreie Produkte. 40 Prozent befragen »Doktor Google« - besonders für die jüngere Generation die bevorzugte Methode.

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