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Sie hat Erfahrung in Politik, Wirtschaft und Jurisprudenz und wird auch vom politischen Gegner wertgeschätzt. All das sieht die Hamburger CDU in Aygül Özkan vereinigt. Deswegen ist sie aus Sicht der Union die ideale Kandidatin für das Spitzenamt in der Hansestadt. Aus der Bürgerschaftswahl 2020 soll sie als Erste Bürgermeisterin hervorgehen und den wenig populären SPD-Mann Peter Tschentscher ablösen.

Ehe die CDU die 46-Jährige endgültig ins Rennen schickt, steht bei ihr allerdings eine andere Hoffnung als die auf den Chefsessel im Vordergrund: Aygül Özkan ist bestrebt, ihre ernste Krankheit zu überwinden, die erst von wenigen Tagen diagnostiziert worden war.

Mut und Kraft dazu dürfte sie besitzen, wie ihr Durchsetzungsvermögen, das sie auf ihrer bisherigen politischen Laufbahn bewies, vermuten lässt. Auf einem Weg, der sie zum ersten muslimischen Mitglied einer Landesregierung werden ließ: Von 2010 bis 2013 war Aygül Özkan in Niedersachsen Ministerin für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration. Als Politikerin mit türkischen Wurzeln wurde sie sogleich zum Angriffsziel von Rechtsextremisten, wurde von ihnen bedroht und beleidigt.

Auch aus den eigenen Reihen gab es teils herbe Kritik an der Ressortchefin, sogar Rücktrittsforderungen, als sie konsequent für religiöse Neutralität an Schulen plädierte und betonte: »Kopftücher und Kreuze haben in Klassenzimmern nichts zu suchen.«

Ob es für sie nun »ganz nach vorn« in Hamburg geht, dürfte von der angestrebten Genesung abhängen. Neu ist die Elbmetropole der CDU-Wunschkandidatin keineswegs. Dort wurde sie als Tochter eines in den 1960er Jahren aus der Türkei eingewanderten Ehepaares geboren. In der Hansestadt absolvierte sie ihr juristisches Staatsexamen und wurde 2008 in die Bürgerschaft gewählt, ehe der Ruf nach Niedersachsen kam. Und wenn Aygül Özkan auch als Geschäftsführerin einer Berliner Tochter der Deutschen Bank fungiert: Das Zuhause ist für sie, zusammen mit Ehemann und Sohn, das vertraute Hamburg.

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