Werbung

Weniger Erneuerbare in den Städten

Energiewendetechniken auf dem Land verbreiteter

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Frankfurt am Main. Die Mehrheit der Bundesbürger steht hinter der Energiewende. Bei der Umsetzung hapert es aber vor allem in großen Städten. Dort setzen nur 15 Prozent der Privathaushalte auf mindestens eine Energiewendetechnologie wie Photovoltaik, Solarthermie oder Wärmepumpen. Auf dem Land und in Kleinstädten sind es hingegen 33 Prozent, wie aus einer Befragung der staatlichen Förderbank KfW hervorgeht.

Über 90 Prozent der Haushalte befürworten demnach die Energiewende. 92 Prozent achteten darauf, Energie zu sparen. Auf Sonne zur Warmwasserbereitung, Wärmepumpen, Photovoltaik und Co. setzen 23 Prozent der Haushalte. »Angesichts der nahezu unvermindert hohen CO2-Emissionen im Haushaltsbereich reichen die Anstrengungen jedoch noch nicht aus, um die Klimaziele der Bundesregierung und die des Pariser Abkommens zu erreichen«, so KfW-Chefvolkswirt Jörg Zeuner.

Vor allem Photovoltaik und Solarthermie werden auf dem Land häufiger genutzt. E-Autos seien die einzige Technologie, die in Ballungszentren verbreiteter sei als auf dem Land. Eine Rolle für das Stadt-Land-Gefälle könnten Unterschiede bei nutzbaren Flächen für Solarenergie spielen. Zudem werde in ländlichen Regionen häufiger der Wunsch nach Unabhängigkeit von zentraler Energieversorgung genannt.

Unterschiede gibt es auch zwischen Eigentümern und Mietern. Haushalte, die Wohneigentum selbst nutzen, sind mit 33 Prozent mehr als doppelt so oft mit Energiewendetechnologien ausgestattet wie die, die zur Miete wohnen (14 Prozent). Auch das Einkommen spielt eine Rolle. dpa/nd

BGE_links

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen