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Fischer beklagen lange Wartezeit für Hilfen

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Seddiner See. Die Fischer in Brandenburg beklagen lange Wartezeiten für den Ausgleich von Verlusten, die durch geschützte Tierarten wie Kormoran, Graureiher oder Fischotter verursacht werden. Der Landtag habe diese Ausgleichszahlungen bereits 2016 beschlossen, bis heute sei das Geld aber noch nicht angekommen, erklärte der Landesfischereiverband Brandenburg-Berlin am Mittwoch zum Landesfischereitag 2018. Die im Landeshaushalt für 2017 und 2018 eingestellten jeweils 300 000 Euro deckten ohnehin nur einen Bruchteil der Schäden von bis zu einer Million Euro im Jahr, hieß es. »Die schleppende Erarbeitung dieser Richtlinien beziehungsweise die Beantragung der erforderlichen Notifizierung bei der EU-Kommission verhindert bisher die zugesagten und dringend notwendigen Hilfen für die Teichwirtschaften im Land. Entsprechend groß ist der Ärger bei den Betroffenen«, so Verbandsgeschäftsführer Lars Dettmann. Das Agrarministerium erklärte, dass die Richtlinie inzwischen fertig sei und sich in der Abstimmung mit anderen Ressorts befinde. An dem Treffen nahm auch Agrarminister Jörg Vogelsänger (SPD) teil. dpa/nd

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