Monsun im größten Flüchtlingslager der Welt

Ein Jahr nach der Flucht gibt es für die Rohingya in Bangladesch kaum Grund zur Hoffnung

  • Von Philipp Hedemann, Kutupalong
  • Lesedauer: ca. 8.0 Min.

»Mein Vater lief vor mir, meine Mutter hinter mir. Sie wollten auf mich aufpassen. Aber die Soldaten haben erst meinen Vater erschossen, dann meine Mutter. Ich habe sie hinfallen sehen. Dann bin ich gerannt.« Als Bushra ihre Geschichte erzählt, wendet Biplob Sharker sich ab. Der 47-Jährige möchte nicht, dass die Zehnjährige sieht, dass er weint. Bushra ist eines der Tausenden Waisenkinder von Kutupalong, Sharker einer der Tausenden Helfer im größten Flüchtlingslager der Welt. Fast eine Million Rohingya leben mittlerweile in Bangladesch. Die meisten von ihnen flohen vor einem Jahr vor Massakern an der muslimischen Minderheit aus dem buddhistischen Myanmar. Nun sitzen sie in den überfüllten Flüchtlingslagern im Nachbarland fest. Traumata, Perspektivlosigkeit und der Monsun verschärfen die schon jetzt katastrophale Lage in den Camps.

»Die Kinder haben oft Stöcke aufeinander gerichtet und ›Massaker‹ gespielt. So haben sie versucht, zu...

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