China: Hilfe für Pazifiknationen - aber unter Bedingungen

Der asiatische Riese zeigt sich äußerst großzügig mit Entwicklungshilfen und Investitionen

  • Von Barbara Barkhausen, Sidney
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Peace Ark ist der Name des chinesischen Schiffes, das im Pazifik Hilfe leistet. Es ist so gigantisch wie das Land, aus dem es stammt: 300 Betten und acht Operationssäle, in denen 60 Operationen pro Tag stattfinden. In den Pazifikstaaten, die auf internationale Hilfe angewiesen sind, werden Schiffe wie die Peace Ark in jedem Hafen mit Sehnsucht erwartet. Mehr als 4000 Menschen sollen in Papua-Neuguinea, 4500 in Vanuatu, 6000 in Fidschi und mehr als 5500 Patienten in Tonga kostenlos medizinisch betreut worden sein.

Doch die Krankenhausschiffe sind nur ein Teil dessen, was China im Pazifik leistet. Es vergibt auch großzügige Entwicklungshilfe in Form von Darlehen und investiert in Straßen und Häfen in den Inselstaaten. Die chinesische Großzügigkeit kommt aber nicht überall gut an. Vor allem aus Australien gibt es Kritik für das Engagement. So kritisierte erst im Januar die damals für Entwicklungshilfe und den Pazifik zuständige austr...


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