»Ich will Vespa fahren«

Para-EM: Martina Caironi aus Bergamo verlor bei einem Motorradunfall ein Bein. Heute ist sie Spitzensportlerin

  • Von Jirka Grahl
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Wie war’s heute?

Schön: Persönliche Bestleistung, Weltrekord in der neuen Startklasse - bestens! Und ich komme den fünf Metern immer näher. Diese Grenze will ich schon vor Tokio 2020 überwunden haben.

Sie hätten mit jedem ihrer Sprünge die Konkurrenz gewonnen. Wie sehr gewöhnt man sich ans Siegen?

Nicht so sehr, üblicherweise lag im Weitsprung ja immer Vanessa Low aus Deutschland vor mir. Weil sie aber neuerdings für Australien startet, fehlt sie hier bei den Europameisterschaften. Im Sprung bin ich eher gewohnt, Zweite zu werden. In Rio de Janeiro siegte Vanessa 2016 mit 4,93 Meter, mittlerweile bin ich nah an ihren Weiten dran, wie man sieht. Es wird spannend bei der WM nächstes Jahr.

Wie finden Sie es in Berlin?

Toll. Ich liebe die Stadt, die Stimmung hier ist wunderbar, auch wenn ich noch gar nicht richtig raus durfte, weil ich mich auf die Wettkämpfe konzentrieren soll. Ich hoffe, meine Trainer lassen mich...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.