Werbung

Lüneburger Bürgermeister tritt nach Kritik zurück

Lüneburg. Gerhard Scharf, ehrenamtlicher Bürgermeister von Lüneburg (Niedersachsen), ist zurückgetreten. Der CDU-Mann hatte zu Jahresanfang für Aufregung gesorgt. Er war von einem rechten Blogger für einen später auf YouTube veröffentlichten Videoclip zu einer Lüneburger Wehrmachtseinheit befragt worden, die 1944 bei der Tötung von 9000 KZ-Gefangenen in Russland eingesetzt worden war. Scharf hatte erklärt, nur wenige jener Soldaten hätten sich an den Morden beteiligt, die meisten Männer seien damit befasst gewesen, sich die Russen vom Leibe zu halten. Daraufhin forderten Wissenschaftler der Uni Lüneburg seinen Rücktritt. Er lehnte ab. Nur knapp entging der 79-Jährige wenig später im Stadtrat einer von der LINKEN beantragten Enthebung aus dem Amt, das er nun aber doch niedergelegte. haju

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln