Kein Hauch von Prunk

Sympathisch radikal: Die Weimarer Ausstellung »Wie das Bauhaus nach Weimar kam«

  • Von Stefan Amzoll
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Das Bauhaus Weimar wurde 1919 gegründet. Eine von Gewalt gekennzeichnete Zeit, ein innovatives Jahr. Die Waffen in Europa schwiegen. Die imperialistische Entente hatte gesiegt, der Versailler Vertrag war besiegelt. Und nun brodelte es im hungernden Deutschen Reich selbst, das bis zuletzt dem Bewusstsein der Bevölkerung den Sieg eingepeitscht hatte. Sozialer Frost im Innern folgte auf die Hitze des Krieges an und hinter den Grenzen. Dem Reich fehlten die jungen Männer, sie waren im Krieg verheizt worden wie der Weizen in den heutigen Biomaterialverbrennungsanlagen, und viele der Kriegsheimkehrer suchten nach Essen und Wohnstatt. Warme und billige Wohnungen musste man suchen.

Das neugegründete Bauhaus in Weimar war vielleicht eine Möglichkeit. »Ich bitte um eine kleine Werkstatt, in der ich auch schlafen kann.« Berührend sind die Briefe künstlerisch ambitionierter junger Bewerber an die frisch gegründete Schule, nachsuchend um einen...

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