• Politik
  • Todesstrafe für Menschenrechtler

Saudi-Arabien geht gegen Schiiten vor

Vor einem Sondergericht in Damman wird die Todesstrafe gegen sechs Menschenrechtler gefordert

  • Von Oliver Eberhardt, Kairo
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Bekannt wurde im Westen der Fall einer saudischen Gruppe schiitischer Menschrechtler, denen die Todesstrafe droht, nachdem Amnesty International auf das Schicksal der 29-jährigen Israa al Ghomgham hingewiesen hatte - dementsprechend konzentriert sich auch derzeit das öffentliche Interesse vor allem auf sie.

Doch mit al Ghomgham stehen derzeit fünf weitere Personen, darunter auch ihr Ehemann Mussa al Haschem, vor dem »Sonderkriminalgericht« in Dammam, einer Hafenstadt zwischen Bahrain und Kuwait. Alle sechs sind Schiiten, eine Minderheit, die sich im sunnitischen Saudi-Arabien im Alltag einer Vielzahl von Diskriminierungen ausgesetzt sieht, und überdies auch immer wieder in die Mühlen des Konflikts des erzkonservativen Königreichs mit Iran gerät. Am 6. und 8. Dezember 2015 wurden diese sechs also festgenommen und sitzen seitdem in Haft.

Aus Gerichtsunterlagen geht hervor, dass den Angeklagten vorgeworfen wird, sich an Proteste...

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