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Haben wir diesen Sommer gewollt?

Die Gartenkolumne

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Wasser marsch, rettet die Halme. Mit derlei Parolen sollte man den Getreide- und Futterbauern in diesen Monaten nicht kommen. Die Medien sind voll von Katastrophennachrichten. Und wenn bäuerliche Existenzen auf dem Spiel stehen, dann hat in diesem Sommer der Spaß längst aufgehört.

Nun bleibt die Dürre im Kleingarten ganz sicher eine überschaubare Größe, die wohl kaum ans »Eingemachte« seiner Besitzer geht. Aber wer sich noch nicht in ruheständlerischen Zeitgrößen bewegen kann, kommt an den Wochenenden meist mit den etwas bangen Fragen an seine Gartentür: Was wird denn wohl noch stehen? Und vor allem: Wie grün ist es eigentlich noch?

Nun gut, man soll auch nicht seine paar hundert Quadratmeter als den Mittelpunkt des Universums sehen. Aber es ärgert, wenn die Natur auf die Mühen anders reagiert als gewollt.

Unser Rasen schwächelt, mehr als uns lieb ist. Die Trockenstellen werden größer. Trotz ausgiebiger Wässerung. An mangelndem Dünger kann es nicht liegen. Vielleicht weiß ein Pflanzendoktor mehr.

Auch die Bohnen waren in diesem Jahr ein Reinfall. Die »Blauhilde« tat sich schon beim Austrieb schwer. Und nach einer heftigen Ernte war Schluss. Hier und da noch eine Blüte, dann welkte alles mehr oder weniger vor sich hin. Also schweren Herzens raus damit. Nur für eine Woche Bohnensalat, das hatten wir noch nie. Aber was soll's.

Und dann ging es mit viel Skepsis in die Kartoffeln. Alles stand gut, bis sich dann schlagartig die Braunfäule breit machte. Von zwei langen Reihen ein knapper Korb ... Von der Größe ganz zu schweigen. Aber dann kam es besser als gedacht. Auch der erste Korb hat keinen schlechten Geschmack. Ganz im Gegensatz zum letzten Jahr, als die Sorte »Talent«, mehlig kochend, im Beet war. Die Knollen kochten so rasend schnell ab, dass nur wenig auf die Teller kam. Und die Pellkartoffeln pellten sich förmlich von allein im Topf.

Dafür bieten die Schwarzen Johannisbeeren nach toller Ernte ein sattes Grün, kräftige Triebe nach einem ordentlichen Schnitt. Rabatten- und Randsträucher danken jeden Tropfen Wasser, den meine Frau wacker vergießt. Also, nicht verzagen, es geht noch etwas ...

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