Für die Busfahrerin zu teuer

Deutsche Wohnen feiert Richtfest für Holzhäuser in der Eisenbahnersiedlung von Elstal

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.
Beim Richtfest für die modernen Holzhäuser an der Puschkinstraße

Am Anfang war der Rangierbahnhof. Dazu wurde vor 100 Jahren die Eisenbahnersiedlung gebaut. Aus dieser Siedlung entwickelte sich Elstal im Havelland, so wie man es heute kennt. In dem Ort entstand später beispielsweise das Olympische Dorf für die Sommerspiele von 1936 in Berlin. Aber das ist eine andere Geschichte. Die soll hier nicht erzählt werden. Stattdessen soll es um die Eisenbahnersiedlung gehen, in der Hildegard Müller mit ihrem Mann bereits seit 1972 wohnt. Einige Nachbarn sind sogar noch früher eingezogen. Das denkmalgeschützte Ensemble mit Kleingärten und Stallungen für Vieh ist eigentlich ein idyllisches Fleckchen.

Doch vor sieben Jahren schämte man sich bei dem Anblick, erinnert Holger Schreiber, parteiloser Bürgermeister der Gemeinde Wustermark, zu der Elstal gehört. Die Siedlung zerfiel zusehends. Rund 70 Prozent der Wohnungen standen leer. Wer noch dort lebte, überlegte bereits, was aus ihm werden sollte. »Die Situ...

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