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IG BAU fordert mehr Personal

Gewerkschaft will Ämter besser aufstellen, damit schneller gebaut wird

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Die Halbjahresbilanz der IndustrieGewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) fällt bescheiden aus. Zwar wurden zwischen Januar und Juni dieses Jahres 10 110 Wohnungen in Berlin genehmigt. Doch das seien lediglich 0,8 Prozent mehr als im ersten Halbjahr des vergangenen Jahres, wie die Gewerkschaft am Dienstag mitteilte. Dabei beruft sich die IG BAU auf die neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamtes.

Demnach würden die Bauherren derzeit Investitionen von knapp 1,4 Milliarden Euro planen. So viel Geld müsste fließen, um aus den erteilten Genehmigungen tatsächlich neue Wohnungen zu schaffen. In Berlin gab es zuletzt auch das Problem, dass Genehmigungen gar nicht genutzt wurden, sondern stattdessen Grundstücke lieber spekulativ wiederverkauft wurden.

Die IG BAU sieht bei den Investitionen so oder so noch Luft nach oben. »Viele Sozialwohnungen sind aus der Preisbindung gefallen - und jetzt mit deutlich höhere Mieten auf dem Markt«, sagt der Berliner Bezirksvorsitzende der Industriegewerkschaft BAU, Christian Stephan. Aus seiner Sicht helfe gegen den Schwund bei den Sozialmietwohnungen und gegen den Mangel an bezahlbaren Wohnraum nur eins: »bauen, bauen, bauen«, erklärte Stephan.

Erschwert werde das Umsetzen beim Bauen und Planen aus Sicht der IG BAU allerdings durch das fehlende Personal in den Bauämtern. »Der jahrelange Personalabbau in den Ämtern rächt sich in Zeiten einer anziehenden Baukonjunktur besonders«, sagt Stephan. Dadurch würden wichtige Bauprojekte verschleppt. Die Gewerkschaft fordert deshalb von der Politik und dem rot-rot-grünen Senat ein Gegensteuern und mehr Personal für die Bauämter.

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