Die neue Weltunordnung

Europäische Eliten diskutieren über die Souveränität der EU in raueren Zeiten.

  • Von Paul Simon
  • Lesedauer: ca. 7.0 Min.
Harmonie und Einverständnis oder auch: balancierte Partnerschaft

»Die Zeiten, in denen wir uns auf andere völlig verlassen konnten, die sind ein Stück weit vorbei.« So drückte Angela Merkel im Mai mit dem ihr eigenen Understatement aus, dass für Europa ein Epochenwechsel bevorsteht. Gerade war der G7-Gipfel zu Ende gegangen. Donald Trump hatte mit seinem konfrontativen Verhalten schockiert und per Tweet seine mühsam erkämpfte Zustimmung zur gemeinsamen Abschlusserklärung zurückgenommen. Viele sahen das transatlantische Bündnis endgültig in der Krise.

Das nahm Angela Merkel zum Anlass, um in einer Wahlkampfrede in Bayern grundsätzlich zu werden. »Wir Europäer«, sagte die deutsche Kanzlerin, »müssen unser Schicksal wirklich in unsere eigene Hand nehmen.« Es klang wie ein Abschied vom Westen. Denn offenbar ging es nicht nur um Differenzen in Einzelfragen, etwa beim Handel, dem Pariser Klimaabkommen oder Iran - sondern um eine vollständige Neujustierung des amerikanisch-europäischen Verhältnisses.

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