Dope rauchen und Gewehre laden

»Unbehagen über die geerbte Welt«: das US-amerikanische 1968 zwischen Staatsbrutalität und Hippiefestival

  • Von Florian Schmid
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.
Eine Kundgebung der Black Panther, 1969 in Oakland (Kalifornien).

Ab Januar 1968 kratzt die Tet-Offensive an der Selbstherrlichkeit der US-Militärs. Im April wird Martin Luther King ermordet, zugleich eskaliert die SDS-Kampagne gegen die Verknüpfung von Hochschulen und Rüstungsindustrie in der Besetzung und Räumung der New Yorker Columbia-Universität. Im August schlägt die Polizei mit unglaublicher Gewalt Proteste gegen den Konvent der regierenden Demokraten in Chicago nieder. Dabei skandieren prügelnde Polizisten »kill, kill, kill!«: Neben dem Massaker von Mexiko-City, wo das Militär kurz vor der Eröffnung der Olympischen Spiele Hunderte erschießt, ist dies der amerikanische Benno-Ohnesorg-Moment.

Wie in Europa ist »68« auch in den USA zunächst eine atemlose Kette drastischer Ereignisse. Die Anfänge reichen indes weiter zurück - und weil es im Protestjahr zwar allerorts um Kritik des »US-Imperialismus« geht, die Bewegung aber zugleich stark von amerikanischen Formaten geprägt ist, erhellt der B...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 1186 Wörter (8205 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.