Werbung

BER-Baustelle erhält neuen Betriebsleiter

  • Von Tomas Morgenstern
  • Lesedauer: 2 Min.

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Der Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft FBB hat am Freitag einen neuen Leiter für den Betriebsbereich Bau und Technik des BER ernannt. Der Bauingenieur Carsten Wilmsen, der im November seine Arbeit in Schönefeld aufnimmt, gilt als Experte. Der Wunschkandidat von Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup leitet aktuell den Geschäftsbereichs Real Estate Management und ist Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Flughafen München Baugesellschaft mbH.

Bevor der heute 50-Jährige 2011 die Leitung des Servicebereichs Planung und Bau der Flughafengesellschaft München übernahm, war er in Hamburg für eine Ingenieurgesellschaft und anschließend bei der dortigen Flughafengesellschaft tätig.

Mit der Personalie demonstriert die Flughafengesellschaft Handlungsfähigkeit auch in Zeiten knapper Kassen. Denn seit Monaten müht sich der Aufsichtsrat, ein wasserdichtes Finanzkonzept für den nach der letzten Verschiebung des Eröffnungstermins erheblich verteuerten BER hinzubekommen. Vor allem Brandenburg und Berlin verlangen mehr Eigenleistungen von der FBB, bevor sie zu weiteren Zugeständnissen bereit sind.

Zu allem Unglück sind am neuen Hauptstadtflughafen die Arbeiten am zentralen Fluggastterminal offenbar erneut ernsthaft ins Stocken geraten. Jedenfalls konnte die lange angekündigte Baufertigstellung zum 31. August aufgrund diverser Mängel unter anderem in der Verkabelung nicht gehalten werden. Zudem berichteten Medien abermals über Probleme mit der Sprinkleranlage.

Und so hebt die Flughafengesellschaft vor allem Wilmsens umfangreiche Erfahrungen beim Ausbau und der Erweiterung von Flughäfen hervor. Als Baubetriebsleiter werde er für die Umsetzung des Masterplans BER 2040 sowie für die Bereiche Facility Management und IT zuständig sein, heißt es. Aktuell stehe der Bau des Terminals T2 an, das möglichst zusammen mit dem Fluggastterminal (T1) im Oktober 2020 den Betrieb aufnehmen solle.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen