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Geschichtsklitterung durch Erasmusstiftung

Frankfurt am Main. Die Bildungsstätte Anne Frank fordert eine Überprüfung des Programms der AfD-nahen Desiderius-Erasmus-Stiftung. »Es darf nicht sein, dass aus Steuergeldern eine Stiftung finanziert wird, die ein Geschichtsbild fördert, das NS-Verbrechen verharmlost«, erklärte Direktor Meron Mendel am Sonntag in Frankfurt am Main. Hintergrund sind aktuelle Äußerungen des Kuratoriums-Vorsitzenden der Erasmusstiftung, Max Otte, im Kurznachrichtendienst Twitter. Dort hieß es: »Werden die medial völlig verzerrt dargestellten Vorfälle von Chemnitz zum neuen Reichstagsbrand, zum Auftakt der offiziellen Verfolgung politisch Andersdenkender?« epd/nd

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