Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Riad räumt Fehler in Jemen ein

Human Rights Watch: Angriff auf Schulbus ist ein »Kriegsverbrechen«

Riad. Nach dem verheerenden Luftangriff auf einen Schulbus im Bürgerkriegsland Jemen hat die von Saudi-Arabien geführte Koalition Fehler eingeräumt. Der Angriff mit 38 Toten habe nicht den Einsatzregeln entsprochen, sagte der Sprecher einer Untersuchungskommission des Militärbündnisses am Sonnabend in Riad, wie der von Saudi-Arabien finanzierte TV-Kanal Al-Arabija meldete. Die Koalition drückte ihr Bedauern aus und kündigte an, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Auch die Einsatzregeln sollten überarbeitet werden. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) warf dem Militärbündnis derweil ein Kriegsverbrechen vor. Mit der Bombardierung habe es seine grausame Serie fortgesetzt, Zivilisten bei Hochzeiten, Beerdigungen sowie in Krankenhäusern und Schulen zu töten, hieß es am Sonntag. Die Organisation sieht Anzeichen dafür, dass die eingesetzte Bombe in den USA hergestellt worden war. Washington unterstützt das Bündnis u.a. mit Waffenlieferungen. dpa/nd Seite 7

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln