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Treffen zur Massenflucht aus Venezuela

Zwölf Länder Lateinamerikas beraten in Ecuador

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Quito. Lateinamerika will eine regionale Antwort auf den Exodus in Venezuela finden: In der ecuadorianischen Hauptstadt Quito sind von Montag an Beratungen von zwölf Ländern über das Schicksal von Hunderttausenden venezolanischen Flüchtlingen angesetzt. »Wir denken, dass die Krise in Venezuela ein regionales Problem ist. Die internationale Gemeinschaft muss die regionalen Bemühungen unterstützen«, sagte der ecuadorianische Außenminister José Valencia am Sonntag (Ortszeit) in einem Fernsehinterview. Ecuador, das neben Kolumbien, Peru und Brasilien besonders von der Massenflucht aus Venezuela betroffen ist, hat zu dem Krisentreffen eingeladen. Vertreter aus zwölf Staaten, darunter auch Costa Rica und Mexiko, hätten zugesagt, hieß es. Venezuela, das ebenfalls eingeladen war, wird nicht teilnehmen.

Die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) hat zudem für Mittwoch eine außerordentliche Sitzung zur Flüchtlingskrise einberufen. Nach UN-Schätzungen sind bereits 2,3 Millionen Venezolaner wegen der schweren wirtschaftlichen und politischen Krise in ihrem Heimatland ins Ausland geflohen, allein 1,6 Millionen in den vergangenen drei Jahren. Experten sprechen vom größten Flüchtlingsstrom seit mehr als 50 Jahren in der Region. epd/nd

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