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  • Politik
  • Wirtschaftskrise in Venezuela

Staaten Lateinamerikas bitten um Unterstützung

Über 2 Millionen haben Venezuela verlassen / Nachbarländer benötigen mehr Gelder

  • Lesedauer: 1 Min.

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28.08.2018, Kolumbien, : Migranten frühstücken in einer Unterkunft der Missionare des Scalabriniani, einer Ordensgemeinschaft der katholischen Kirche in kolumbianischen Cúcuta. Tausende Venezolaner kehren ihrer Heimat jeden Tag den Rücken. Das einst reiche Venezuela steckt in einer tiefen Wirtschaftskrise.
28.08.2018, Kolumbien, : Migranten frühstücken in einer Unterkunft der Missionare des Scalabriniani, einer Ordensgemeinschaft der katholischen Kirche in kolumbianischen Cúcuta. Tausende Venezolaner kehren ihrer Heimat jeden Tag den Rücken. Das einst reiche Venezuela steckt in einer tiefen Wirtschaftskrise.

Quito. Die lateinamerikanischen Staaten wollen weiterhin Flüchtlinge aus dem Krisenstaat Venezuela aufnehmen, bitten angesichts der immer weiter steigenden Zahl der Migranten aber um finanzielle Hilfe. Die Gelder müssten »substanziell« erhöht werden, hieß es in der Deklaration von Quito, die am Dienstag Vertreter von elf Ländern aus der Region unterzeichneten. Die Staaten äußersten zudem ihre Sorge über die »extreme Verschlechterung der Lage in Venezuela, die zu der massiven Migration führt«.

Das einst reiche Venezuela steckt in einer tiefen Wirtschaftskrise. In den Supermärkten gibt es kaum noch Lebensmittel oder Dinge des täglichen Bedarfs. Nach Angaben der Vereinten Nationen haben bereits mindestens 2,3 Millionen Menschen das Land verlassen. Die venezolanische Opposition geht sogar von bis zu vier Millionen Flüchtlingen aus. Das wären über zehn Prozent der Gesamtbevölkerung.

Die Nachbarländer sind mit der Zuwanderung zunehmend überfordert. Kolumbien hat bereits über 900.000 Venezolaner aufgenommen, Peru 400.000 und Ecuador 200.000. Am Mittwoch berät auch die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) über die Flüchtlingskrise in der Region. dpa/nd

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