Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung
  • Politik
  • Start von Leftstyle-Magazin

Zeit für eine Supernova

Ein neues Magazin aus dem Hause »neues deutschland« will den Journalismus retten: links, feministisch, divers und mit Style

  • Von Supernova Redaktion
  • Lesedauer: 3 Min.
Start von Leftstyle-Magazin: Zeit für eine Supernova

Mit der Welt ist es doch so: Wir können sie so lassen, wie sie ist, aber dann ist sie halt Scheiße.

Wir sind überzeugt: Eine andere Welt ist möglich. Eine Welt der Vielfalt, der Gerechtigkeit, der Solidarität. Und wenn diese Welt auch noch glitzert, umso besser. Es gibt sie bereits, die Momente, die Orte, die Begegnungen, die für das gute Leben stehen. Wir leben sie, in den Bewegungen, in den Clubs und unseren WGs. Ob bei Diskussionen in Bars, beim Bouldern oder im Bett: Linkes Leben ist real. Zeit, es zu feiern. Zeit, es voranzubringen. Zeit, es aufzuschreiben.

Schauen Sie doch mal auf der Homepage von Supernova vorbei

Supernova ist ein Magazin, in dem politische Debatten ausgetragen werden, in dem wir kritisch auf gesellschaftliche Entwicklungen blicken. Und wir bilden linkes Leben ab.

Uns ist bewusst: Die Lage ist ziemlich beschissen. Die Rechten sind weltweit auf dem Vormarsch, europäische Grenzen bedeuten für viele Elend oder Tod, die europäische Austeritätspolitik treibt Millionen in bittere Armut. Und auch vor der eigenen Haustür sieht es nicht besser aus: Unterkünfte Geflüchteter brennen und Menschen werden gejagt, weil sie aussehen wie sie aussehen. Prekäre Beschäftigung nimmt zu, Hartz IV ist eine einzige Erniedrigung, es gibt nach wie vor Diskriminierung von Frauen, Homosexuellen und Transmenschen. Rassist*innen und Antisemit*innen hetzen nicht nur bei Facebook, sondern präsentieren sich ekelhaft selbstbewusst in der Öffentlichkeit. Vieles scheint so schlecht.

Klar, machen wir uns große Sorgen, aber wir lassen uns den Mut nicht nehmen, gegen Menschenfeinde und Hass aufzustehen. Wir wissen manchmal auch nicht, wie wir unsere Miete bezahlen sollen, aber das nimmt uns nicht die Kraft, gemeinsam mit unseren Freund*innen etwas dagegen zu tun. Wir machen uns keine Illusionen über den Kapitalismus, aber wir lassen uns von ungerechten Verhältnissen auch nicht desillusionieren.

Und viele Menschen tun längst etwas. Was kaum einem mehr auffällt: Mehr als acht Millionen Menschen engagieren sich in der Flüchtlingshilfe und nur etwa sechs Millionen haben bei der letzten Bundestagswahl die AfD gewählt.

Supernova will denen eine Stimme geben, die sich dem kapitalistischen Irrsinn widersetzen, die vom guten Leben träumen und die sich für eine Gesellschaft einsetzen, in der alle ohne Angst verschieden sein können.

Wir glauben, Journalist*innen haben lange genug die Welt erklärt, Supernova lässt Aktivist*innen, Engagierte, Beteiligte und Betroffene zu Wort kommen und hört ihnen zu. Supernova ist Journalismus mit Haltung, weil Objektivität in Wahrheit eine Fiktion ist. Wir sind parteilich, ohne Partei zu sein, wir sind das Auge, durch das eine Demo nicht nur als Nachricht erscheint, wir sind das Ohr, das auch dann noch von links zuhört, wenn es wehtut. Wir schreiben Texte, die aufregen, weil Aufregung immer noch besser ist, als dumpfes Geschehenlassen.

Supernova bietet Platz für Autor*innen, Künstler*innen, Fotograf*innen, Musiker*innen und Menschen mit Geschichten, die erzählt werden müssen. Egal ob Profi oder Beginner*in: Wichtig ist, dass die Leser*innen spüren, dass hier Geschichten erzählt werden, die politische Bedeutung in sich tragen und die die progressiven Potenziale unter all dem Mist erkennen.

Die Zeit ist gekommen, Altes hinter sich zu lassen, Unsichtbares sichtbar zu machen und hell für unsere Überzeugungen zu strahlen. Milliardenfach so hell wie der alte Stern, eben hell wie eine Supernova.

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln