Ein Zettel wartet auf Therapie

Trotz mancher Verbesserung sind die Packungsbeilagen zu Arzneien oft schwer verständlich

  • Von Eckart Roloff
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.
Wenn eine Erkältung die Sinne vernebelt, ist der Beipackzettel unter Umständen noch schwerer zu verstehen.

Wir alle kennen sie, haben sie studiert, vielleicht den Kopf geschüttelt - die dünnen, dicht bedruckten und x-mal gefalteten Zettel, die Medikamenten beiliegen. Sie sind keine leichte Kost. Doch diese Packungsbeilagen müssen den Spagat schaffen vor allem zwischen gesetzlichen Vorgaben und leichter Verständlichkeit.

»Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker« - in diesem Satz, millionenfach verbreitet und oft persifliert, kommt der Begriff vor, auch wenn er amtlich Gebrauchsinformation heißt. Schon in »Arzt oder Apotheker« steckt ein Dilemma: Der Arzt mag zwar den Patienten besser kennen, doch der Apotheker weiß oft mehr über die Wirkung von Medikamenten - und bei rezeptfreien Mitteln wird der Kunde kaum den Arzt fragen. Idealerweise sollte man in der Apotheke gut aufgeklärt werden.

In den Gebrauchsinformationen geht es um viel mehr als nur um Risiken und Nebenwirkunge...

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