Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

UN klagen Regierung Burundis an

Vorwurf: Verbrechen gegen die Menschlichkeit

Genf. Eine Untersuchungskommission der UN zu Burundi hat der Regierung Verbrechen gegen die Menschlichkeit zur Last gelegt. Präsident Pierre Nkurunziza und seine Parteigänger seien für eine fortdauernde gewaltsame Unterdrückung der Opposition mit vielen willkürlichen Hinrichtungen verantwortlich, erklärte der Vorsitzende der Kommission, Doudou Diène, am Mittwoch in Genf.

In einem Bericht für den UN-Menschenrechtsrat beschreibt Diène willkürliche Festnahmen, Misshandlungen, Folter, Verschleppungen und sexuelle Gewalt. Die Taten würden oft in der Nacht verübt und die Leichen würden entfernt. So verwischten die Täter die Spuren. Oppositionelle oder vermeintliche Oppositionelle würden eingeschüchtert, bedroht und verfolgt. Bei der Unterdrückung spiele die Jugendorganisation der herrschenden Partei mittlerweile eine große Rolle.

Der senegalesische Jurist Diène warf dem burundischen Präsidenten vor, in Reden zu Gewalttaten aufzustacheln. Diène sagte, seine Kommission habe eine Liste mit mutmaßlichen Tätern zusammengestellt, die einer unabhängigen und glaubwürdigen juristischen Instanz übergeben werden, die die Taten ahnden soll. epd/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln