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Mainz. Architekten, Wohnungsunternehmen und Wohlfahrtsverbände haben in einem gemeinsamen Positionspapier konkrete Maßnahmen für sozialen Wohnraum gefordert. »Wir haben lange geglaubt, vor dem Hintergrund einer alternden und schrumpfenden Gesellschaft gäbe es ausreichend Wohnraum«, erklärte der Präsident der Architektenkammer Rheinland-Pfalz, Gerold Reker, anlässlich der Vorstellung von zwölf wohnungs- und sozialpolitischen Forderungen unter dem Motto »Menschenrecht Wohnen«. »Heute wissen wir: Das war ein Trugschluss.« Bei der Entwicklung neuer Wohnviertel müsse eine »verbesserte soziale Durchmischung« erreicht werden, etwa mit einem Mindestanteil von sozial gefördertem Wohnungsbau bei der Baulandschaffung. Die Architektenkammer, die Arbeitsgemeinschaft der rheinland-pfälzischen Wohnungsunternehmen und die Liga der Freien Wohlfahrtspflege kritisierten, dass die Mittel aus dem Förderprogramm des Landes für sozialen Wohnungsbau »mehrheitlich in die Bildung von Wohneigentum fließen«. dpa/nd

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