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Neuer Anlauf für Jemen-Gespräche

Saudi-Arabien blockiert offenbar Teilnahme der Huthi

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Genf. In Genf haben am Donnerstag Konsultationen begonnen, die zu einem Ende des Kriegs im Jemen führen sollen. Das meldeten mehrere Nachrichtenagenturen. Die Gespräche, so heißt es, fanden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Der UN-Sondergesandte für Jemen, Martin Griffiths, hatte zuvor angekündigt, sowohl mit Vertretern der von Saudi-Arabien gestützten Regierung zu sprechen, als auch mit Vertretern der Hu-thi-Rebellen.

Andere Quellen, so der Emiratesender Al-Arabiya, berichten jedoch, dass eine Huthi-Delegation am Donnerstagmittag noch immer nicht aus der Hauptstadt Sanaa abgeflogen sei. Saudi-Arabien, das den jemenitischen Luftraum kontrolliert, bestehe darauf, dass dies nur in einer Maschine der UN geschehen dürfe. Die Huthi-Führung hat dagegen dem Vernehmen nach ein omanisches Flugzeug gechartert, in dem auch Kriegsverletzte in die Schweiz transportiert werden sollen. Das will Saudi-Arabien offenbar verhindern. roe/epd Kommentar Seite 4

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