Erdogans Desaster in Syrien

Dem türkischen Präsident gelingt es nicht, eine Offensive auf Idlib noch zu verhindern

  • Von Jan Keetman
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Eigentlich wollte sich der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan am 7. September mit Emmanuel Macron, Angela Merkel und Wladimir Putin in der Türkei treffen: Drei Länder, die eine Offensive gegen die syrische Provinz Idlib schon wegen der zu erwartenden Flüchtlingsströme nicht wollen, gegen einen einsamen Putin, so die Idee. Doch daraus wurde nichts. Stattdessen saß Erdoğan an selbigem Tag an einem weißen, runden Tisch in Teheran mit Putin und Irans Präsident Hasan Ruhani. Die Fernsehkameras hielten den Beginn des Schlagabtausches fest. Erdoğan sagte, die Türkei habe bereits 3,5 Millionen Flüchtlinge aus Syrien aufgenommen, sie könne keine weiteren Flüchtlinge aus Idlib aufnehmen. Eine Offensive gegen die Provinz würde zu einer humanitären Katastrophe führen.

Darauf entgegnete Putin, Erdoğan habe ja mit seiner Forderung nach einem Waffenstillstand recht, doch leider säßen die Terroristen in Idlib nun mal nicht mit am Tisc...

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